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Der Laubebrunnen von Peter Lenk (*)

Fotos von Dr. Annerose Finke
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Es war im Juni 1990, da erhielt die Stadt Konstanz ihren Triumphbogen. Genannt wird er Konstanzer Triumphbogen, Laubebrunnen oder Lenk-Brunnen, sind doch Elemente eines Triumphbogens und die eines Brunnens in künstlerisch einzigartiger Weise mit einander verwoben.

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Mit 8,2 m Höhe ist der Konstanzer Triumphbogen mit Abstand der kleinste der bekannten Triumphbögen (z.B. Paris: Arc de Triomphe - 49,5 m, Berlin: Brandenburger Tor - 26 m, Rom: Titusbogen - 14,4 m).

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"Konstanze" die anziehende Schöne
Er ist ein Triumphbogen, samt "Triumphgespann" und "Triumphportale", gekennzeichnet durch bildlich-zeitliche Gegengesätzlichkeit.
So reitet auf der einen Seite in der Höhe ein Raubritter mit wappengezierter Constantia davon, und auf der anderen Seite präsentiert sich als neuzeitliches Gegenbild ein Paar auf dem Motorrad: "Freie Fahrt für die Liebe".

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Triumphportale sind in der Regel mit Reliefbildern geschmückt, die etwa den Hergang eines gewonnenen Feldzugs erzählen. Hier zeigt ein Reliefbild den historisch bezeugten Kutschfall von Papst Johannes XXIII., der im Jahr 1414 über den Arlbergpaß zum Konzil von Konstanz kam. Auf der gegenüberliegenden Seite zeigt sich -wiederum im Lenkschen Spiegelverfahren- der "neuzeitliche" Papst im Papamobil.

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Der Konstanzer Triumphbogen ist aber auch ein Brunnen, und zwar "ein Brunnen vor dem Tore", aufgestellt vor einem ehemaligen Stadttor von Konstanz. Eigentlich sind es vier Brunnenbecken, die durch den Triumhbogen zu einem Ganzen zusammengehalten werden. Der Brunnen als "locus amoenus"; die Laube, eine der meist befahrenen Straßen von Konstanz, als "Kurbad Laube".

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Lassen Sie sich weiter verführen von Figuren wie:

"Erdferkel mit bebrilltem Aufblick - zur drallen Konstanze",
"Stoischer Affe",
"Respektloses Brunnenspucken".

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Der Brunnen bietet jedwede Möglichkeit, auch seinen eigenen Phantasien freien Lauf zu lassen.

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Anmerkungen:

(*) Peter Lenk wurde 1947 in Nürnberg geboren, lebt aber seit geraumer Zeit in Bodman, im Norden des Bodenseegebietes. Von ihm stammt auch die drei Jahre später aufgestellte "Imperia" im Hafengebiet.
Zu Bildunterschriften und Text s.
Der Konstanzer Triumphbogen. Der Laubebrunnen von Peter Lenk. Text Helmut Weidhase, Konstanz 1990.
Hier finden Sie auch weitere Literaturangaben.

Imperia Ein weiteres Werk von Peter Lenk, die Schöne Imperia, ziert weithin sichtbar die Konstanzer Hafeneinfahrt.

Fotos und Autorin dieser Seite: Dr. Annerose Finke



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