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Die neue Weimarer Goethe-Bibliographie


94-1-160
Die neue Weimarer Goethe-Bibliographie
von
Siegfried Seifert

In der Stiftung Weimarer Klassik haben die Arbeiten an einer "Goethe-Bibliographie 1950-1990" begonnen. Dieses Projekt wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft durch Personal- und Sachmittel gefördert. Es geht um die Verzeichnung und Erschließung sowohl der Primärliteratur, also der Gesamt- und Einzelausgaben der Werke Goethes und deren Übersetzungen, als auch der Sekundärliteratur über Goethes Leben und Werk. Die Arbeitsergebnisse werden in einer EDV-gestützten Datenbank gespeichert und nach Abschluß der Erfassung als Personalbibliographie veröffentlicht.

Zwei übergreifende Aspekte tragen die Konzeption dieser neuen Goethe-Bibliographie. Sie versteht sich als Hilfe und Zuarbeit für die wissenschaftlichen Vorhaben und Arbeiten der Stiftung Weimarer Klassik und der anderen deutschen Goethe-Museen und -Sammlungen in Düsseldorf und Frankfurt a.M. Der vorausschauende Blick auf das Jubiläum des 250. Geburtstages Goethes im Jahr 1999 gibt diesen Arbeiten ihren besonderen Sinn. Zum anderen geht es um den spezifischen Stellenwert einer Personalbibliographie für die Organisation und Struktur der Forschung an einem exzeptionellen Beispiel. Die biographische und literaturwissenschaftliche Forschung vollzieht sich in ständiger Wechselwirkung mit der Edition der literarischen Texte und der Erarbeitung von Nachschlagewerken der unterschiedlichsten Art, in denen Sach- und Faktenwissen bereitgestellt wird. Eine besondere Rolle spielt in diesem Zusammenhang die bibliographische Erfassung der Forschungsergebnisse.

Selbst angesichts des raschen Vorankommens moderner audio-visueller Speicher- und Kommunikationsmedien wie Diskette, Video-Kassette, CD-ROM u. a. dominiert nach wie vor und auch für die nächste Zeit das gedruckte Wort bei der Verbreitung und Nutzung der Forschungsergebnisse. Die Information über diese Literatur hat großen Einfluß darauf, wie effizient die Arbeitsvorgänge in der Literaturwissenschaft ablaufen. Die literaturwissenschaftliche Bibliographie ist also nach wie vor sehr wichtig, ja unentbehrlich. Hin zu kommt, daß die bibliographische Information nicht nur eigenständig in einer Reihe von Darbietungsformen auftritt, sondern auch als Bestandteil anderer Publikationsformen. Keine Edition kommt ohne den bibliographischen Nachweis der Quellen für die Textkonstitution und den Kommentar aus, keine Buchmonographie, kein Aufsatz kann darauf verzichten, gedruckte Quellen und weiterführende Literatur, Zitate usw. zu vermerken.

Die heutige literaturwissenschaftliche Fachbibliographie hat in den vergangenen Jahrzehnten auch für die deutsche Literatur ein gut funktionierendes System von Informationsmitteln hervorgebracht bzw. weiterentwickelt. Neben der laufenden und retrospektiven Berichterstattung eroberte die bibliographische Information über einzelne Autoren der Vergangenheit und Gegenwart ihren Platz, ja die Personalbibliographie nimmt heute den quantitativ größten Raum innerhalb der germanistischen Fachbibliographie ein.

So wird auch eine Goethe-Bibliographie ihren Nutzen haben, - als Nachschlagewerk für eine intensive und effiziente Forschung, als Teil eines umfassenden editorischen, lexikalischen und bibliographischen Zugangs zum Goetheschen Werk in dessen biographischen, werkgeschichtlichen, interpretatorischen und forschungsgeschichtlichen >Zusammenhängen.

Günstige Bedingungen in Weimar

Die Arbeit an einer Goethe-Bibliographie zu den Jahrzehnten von 1950 bis 1990 findet in Weimar eine Reihe von Voraussetzungen vor, die in mancherlei Hinsicht förderlich sind. Mit der Herzogin Anna Amalia Bibliothek, die 1991 aus der früheren Zentralbibliothek der deutschen Klassik hervorgegangen ist, besitzt die Stiftung Weimarer Klassik eine gut ausgestattete Spezialbibliothek. Seit etwa 1958 wurden germanistische Periodika und Nachschlagewerke, vor allem aber die Literatur zur deutschen Klassik und damit die Goethe- und Faustliteratur systematisch gesammmelt. Die bekannten Probleme bei der Beschaffung der Literatur aus der damaligen Bundesrepublik Deutschland und aus dem Ausland konnten durch die Konzentration der anfangs besser, später immer spärlicher fließenden Devisenmittel bis zu einem gewissen Grade ausgeglichen werden. Zum anderen gibt es seit 1991 in der Bibliothek energische, nicht zuletzt durch das Sonderprogramm der DFG zur Unterstützung der wissenschaftlichen Bibiotheken in den neuen Bundesländern geförderte Bemühungen, nicht nur die Sammlung der neuesten Literatur unter besseren Voraussetzungen fortzusetzen, sondern auch Lücken aus der Vergangenheit zu schließen. Die Komplexität des Goetheschen Werkes und einer entsprechend breitgefächerten Forschung verlangt allerdings, für bestimmte Gebiete, vor allem für die Naturwissenschaften, auch die Bestände anderer Bibliotheken zu nutzen. Eine besondere Unterstützung erfährt die bibliographische Erfassung der Goethe-Forschung in Weimar auch dadurch, daß sie sich im Umfeld eine Reihe von Sammlungen und wissenschaftlichen Arbeitsvorhaben mit direktem Bezug auf Goethe vollzieht. Zu nennen sind generell neben der Bibliothek die Bestände des Goethe- und Schiller-Archivs und der Museen der deutschen Klassik, insbesondere des Goethe-Nationalmuseums mit Goethes Kunstsammlung. Zu nennen sind im speziellen Editionen wie die seit 1980 in Weimar erscheinende Ausgabe der Briefe an Goethe in Regestform und die in Vorbereitung befindliche historisch-kritische Edition der Tagebücher Goethes, weiterhin die von Aachener und Weimarer Wissenschaftlern gemeinsam betreute Neubearbeitung des "Goethe-Handbuchs" im Stuttgarter Metzler-Verlag. Auch zu Goethes Sammlungen zur Kunst und Literatur wurden seit den fünfziger Jahren wissenschaftliche Kataloge und Bestandsverzeichnisse erarbeitet, von denen hier nur das "Corpus der Goethezeichnungen" (Bearbeiter: Gerhard Femmel u.a. Leipzig 1958/73, 3. Aufl. 1983 ff.) und der Katalog zu Goethes Bibliothek von Hans Ruppert (Weimar 1958, Reprint Leipzig 1978) genannt werden sollen.

Die Bibliothek hat ihren Bestandsaufbau seit den sechziger Jahren durch bibliographische Erschließungsarbeiten ergänzt, so vor allem durch die laufende "Internationale Bibliographie zur deutschen Klassik 1750-1850", in der auch die jeweils neueste Goethe-Literatur verzeichnet wird. Hinzu kam ein Corpus von Personalbibliographien zu führenden Autoren des 18. und beginnenden 19. Jahrhunderts (Lessing, Wieland, Herder, Schiller und Heine), das regelmäßig durch aktuelle Supplementbände ergänzt wird. Aus einer Reihe von Gründen vor allem personeller Art fehlte bisher die eigenständige bibliographische Aufarbeitung der Goethe-Literatur in Form einer Personalbibliographie. Wenn dies nun geschieht, so werden die vorhandenen Arbeitserfahrungen dazu beitragen, die für eine Personalbibliographie erforderliche Erfassung und Analyse der Publikationen, ihre Einordnung in die Systematik, Annotierung und Aufbereitung für die Register mittels Autopsie durch den Rückgriff auf die Bestände zu sichern. Insgesamt bietet Weimar neben den vorhandenen Quellen und Arbeitserfahrungen zugleich viele Möglichkeiten, mit den an den genannten Projekten tätigen Kolleginnen und Kollegen in einen produktiven Meinungs- und Erfahrungsaustausch treten zu können, der für beide Seiten von Vorteil sein kann. Die künftige Basis für diese Zusammenarbeit ist die Benutzung des sich allmählich füllenden bibliographischen Datenspeichers, die aber keineswegs auf die Weimarer Mitarbeiter begrenzt sein soll.

Opulenz und Vielfalt. Zur Berichtszeit 1950-1990

Die neue Goethe-Bibliographie setzt mit dem Berichtsjahr 1950 ein; dies kommt nicht von ungefähr. Die Bibliographie versteht sich als Weiterführung der von Carl Diesch und Paul Schlager als Band IV/5 von "Goedekes Grundriß zur Geschichte der deutschen Dichtung" vorgelegten Goethe-Bibliographie für die Jahre 1912 bis 1950 (Berlin 1960); insofern ist sie ein Teil der Erneuerung dieses monumentalen bibliographischen Quellenwerkes der Germanistik. Zum anderen markieren die Jahrzehnte nach 1950 einen deutlichen Neuansatz der Goetheaneignung und -forschung in der zweiten Hälfte unseres zuende gehenden Jahrhunderts. Dies vollzog sich im Kontext mit der Entfaltung der germanistischen Literaturwissenschaft insgesamt und trägt auch die Merkmale dieses oft komplizierten, von übergreifenden gesellschaftlichen und wissenschaftspolitischen Gegensätzen geprägten Prozesses.

Diesch und Schlager hatten für knapp vier Jahrzehnte ca. 17 000 Veröffentlichungen verzeichnet; für den etwa gleichen Zeitraum von 1950 bis 1990 ist jedoch mit über 22 000 Veröffentlichungen zu rechnen. Allein 1982, im Jahr des 150. Todestages Goethes, erschienen über 1 800 Publikationen der verschiedensten Art von und über Goethe, von der großen Werkausgabe bis zum Zeitschriftenaufsatz. Aber es ist nicht in erster Linie die quantitative Opulenz, die die Jahrzehnte nach dem Goethejahr 1949 so interessant erscheinen läßt, sondern vor allem ihre inhaltliche Vielfalt. Unverkennbar stehen wir hier einer völlig neuen Dimension gegenüber, einer umfassenden, d. h. die verschiedenen Darstellungsrichtungen und Publikationstypen betreffenden Ausprägung und Komplettierung sowohl der Textedition als auch der literaturwissenschaftlichen und populären Darstellung und Interpretation des Goetheschen Werkes. Kontinuierlich folgten größere wissenschaftliche Ausgaben, aber auch Studien- und Leseausgaben aufeinander. Mit der Leopoldina-Ausgabe der Schriften zur Naturwissenschaft (Weimar 1947 ff.), dem "Corpus der Goethezeichnungen", der Veröffentlichung der "Amtlichen Schriften" (Weimar 1950 ff.) und anderen Ausgaben wurden wichtige Teile des universellen Kosmos Goethe erstmals vollständig erschlossen. In fast allen europäischen Sprachen, aber auch im Chinesischen und Japanischen, erschienen mehrbändige Werkausgaben, daneben eine Fülle von Übersetzungen einzelner Werke.

Um die Texteditionen und Quellenwerke, zu denen auch das seit 1966 - leider etwas zögerlich - in Lieferungen erscheinende Goethe-Wörterbuch gehört, gruppieren sich Ausgaben und Quellenwerke zum Umfeld des Goetheschen Lebens wie die bereits genannte Regest-Ausgabe der Briefe an Goethe, die Gesprächsammlungen von Wolfgang Herwig bzw. Ernst und Renate Grumach u.a., eine fast unüberschaubare Zahl von Chroniken, Bild- und Dokumentenbänden, Zitatenlexika, Anekdotensammlungen usw. usf. Die siebziger und achtziger Jahre brachten allgemein und damit auch für die Goethe-Forschung eine Flut von Reprints wichtiger älterer Ausgaben und Quellenwerke, von denen hier nur die beiden Reprints der Weimarer Sophien-Ausgabe (Tky 1975 bzw. München 1987) genannt werden können. Unerschöpflich und deshalb der ordnenden Hand des Bibliographen besonders bedürftig ist das Massiv der Sekundärliteratur über Goethes Leben und Werk. Es als gegliederte Landschaft, gleichsam als bibliographischen Atlas, zugänglich zu machen, ist eine ebenso schwierige wie reizvolle Aufgabe. Die sich durchdringenden Tendenzen der extensiven internationalen Forschungsentwicklung bei gleichzeitiger intensiver Spezialisierung gilt es, mit bibliographischen Methoden so adäquat wie möglich zu erfassen. Die methodologischen Fortschritte auf dem Gebiet der germanistischen Personalbibliographie werden hier voll gefordert und getestet. Das betrifft besonders Fragen der intensiven inhaltlichen Aufbereitung der Publikationen mittels feingegliederter Systematik im ganzen, Annotierung im einzelnen und durch einen Registerapparat als einem zusätzlichen, die Disparatheit des bibliographischen Hauptteils kompensierenden Erschließungsmittel. Bisher schon vorhandene, im einzelnen sehr nützliche bibliographische Hilfsmittel wie vor allem die von Hans Pyritz begründete Goethe-Bibliographie (Heidelberg 1965 - 1968, Bd. 1 - 2), haben ihre Bedeutung und zugleich ihre Grenzen in dem von ihnen praktizierten Auswahlprinzip. Der Gesamtüberblick, der auf der vollständigen Erfassung beruht, fehlt für die neuere Zeit, ist aber mehr denn je erforderlich. Angesichts der Opulenz der Goethe-Literatur, die hier nur kurz skizziert wurde, kann allerdings die umfassende Verzeichnung nur noch für einzelne begrenzte Perioden wie eben beispielsweise die Jahrzehnte nach 1950 realisiert und für den Benutzer überschaubar dargeboten werden.

Zur Erfassungskonzeption

Wenn es nun darum geht, die vollständige Erfassung des Materials zu gewährleisten, so kann die neue Goethe-Bibliographie von inzwischen bewährten Grundsätzen der germanistischen Personalbibliographie ausgehen, die im folgenden kurz zusammengefaßt werden sollen:

Die Autopsie der Quellen, also die bibliographische Aufnahme und inhaltliche Erschließung anhand der Originale, ist ein Grundprinzip der Arbeit, selbst wenn sie sich nicht bis ins letzte realisieren läßt. Auch eventuelle Informationen aus schon vorhandenen Teilverzeichnissen werden generell mit den Quellen verglichen. Die bibliographische Beschreibung, die selbstverständlich Sorgfalt und Ausführlichkeit anstrebt, berücksichtigt dementsprechend auch solche Besonderheiten wie Nachauflagen, Wiederabdrucke, Lizenzausgaben und bibliophile Ausgaben. Solche Ausgaben werden der jeweils chronologisch ersten Ausgabe hinzugefügt. Der Inhalt mehrbändiger Ausgaben oder von Sammelbänden wird detailliert wiedergegeben. Beim Wiederabdruck einzelner Aufsätze wird das Jahr ihrer Erstveröffentlichung genannt, um die Bindung an eine bestimmte Periode der Goethe-Forschung deutlich werden zu lassen. Titel in nichtlateinischen Buchstaben werden transkribiert. Veröffentlichungen, bei denen der Inhalt nicht eindeutig aus der Titelformulierung hervorgeht, werden durch Annotationen zusätzlich erläutert. Das betrifft auch andere mitteilenswerte inhaltliche Informationen, wobei nicht vergessen werden darf, daß die Zuordnung zu einer Systematikgruppe bereits auf den Inhalt der betreffenden Publi-kation hinweist.

Zur methodischen Konzeption und zur Systematik

Die wachsende Zahl der Personalbibliographien hat nicht nur zu Bibliographien der zweiten Stufe geführt
[1]; diese Entwicklung war auch sehr bald von theoretischen und methodischen Reflexionen und Verallgemeinerungen begleitet.[2] Auch Weimar hat sich in diesem Meinungsaustausch zu Wort gemeldet.[3] Es versteht sich, daß diese Erfahrungen für die neue Goethe-Bibliographie genutzt werden sollen.

Bei der konzeptionellen Vorbereitung war es besonders wichtig, allgemein anerkannte Grundsätze in die richtige Beziehung zu den autorspezifischen Bedingungen und Notwendigkeiten zu setzen. Wenn man sich zum Prinzip der Vollständigkeit bekennt, so muß man sich im Falle Goethes über die damit verbundenen quantitativen und qualitativen Parameter im klaren sein. Die Multidimensionalität und Universalität des Goetheschen Werkes und deren Reflex in der Forschung stellen an die Systematik einer Goethe-Bibliographie besondere Anforderungen. Hinzu kam, daß diese Systematik von vornherein für ein computergestütztes Projekt erarbeitet werden mußte. Das bedeutete u. a., größere nachträgliche Veränderungen und Korrekturen möglichst zu vermeiden.

Als hilfreich erwies sich, daß bestimmte Grundvorstellungen zur Systematik von den bisherigen Weimarer Personalbibliographien durchaus abrufbar waren. Sie beeinflußten auch das letztlich für die Hauptgruppen der Systematik gewählte Schema:

 1.   Werke
 1.1. Werkausgaben (Gesamt- und Auswahlausgaben,
      Werkauszugsammlungen, Gedichtsammlungen)
 1.2. Briefe, Briefwechsel
 1.3. Einzelne Werke
 1.4. Tagebücher
 1.5. Naturwissenschaftliche Schriften
 1.6. Amtliche Schriften
 1.7. Das zeichnerische Werk
 1.8. Goethe als Übersetzer
 1.9. Goethe als Herausgeber
 1.10.Übersetzungen der Goetheschen Werke und Schriften
      (alphabetisch nach Sprachen geordnet)
 2.   Literatur über Goethes Leben, Werk und Wirkung
 2.1. Allgemeine Grundlagen und Hilfsmittel
 2.2. Leben und Werk im allgemeinen
 2.3. Biographische Einzelheiten
 2.4. Goethes praktische Lebensbeziehungen
 2.5. Goethes geistige und geschichtlich-kulturelle Lebensbeziehungen
 2.6. Zum literarischen Werk im allgemeinen
 2.7. Zu einzelnen Werken
 2.8. Wirkungs- und Forschungsgeschichte

Schwierige Entscheidungen waren für die Infrastruktur der Systematik, d.h. für die weitere, teilweise bis in die fünfte, ja sechste Ebene reichende Untergliederung zu treffen. Verschiedene Aspekte wie beispielsweise die innere Ordnung des Goetheschen Weltbildes, Goethes Verhältnis zu den verschiedenen Künsten und Wissenschaften, Kulturkreisen (Antike, Orient u.a.) und Religionen oder zu einzelnen geschichtlichen und literarischen Epochen waren in Beziehung zu setzen zu dem nur scheinbar formalen, für den Bibliographen aber nicht unwesentlichen Aspekt der zu erwartenden Materialmenge in den einzelnen Gruppen und kleinsten Gliederungseinheiten. Natürlich wurden hierbei im Detail auch Lösungen übernommen, die sich in bisherigen Bibliographien bewährt haben, so besonders aus der Pyritzschen Systematik. Die bisherige praktische Erprobung der auf diese Weise erarbeiteten Systematik hat deren Brauchbarkeit erwiesen, wobei Modifikationen im Detail, die sich aus der Konfrontation mit den konkreten bibliographischen Quellen ergaben, nicht ausgeblieben sind.

All diese einzelnen Schritte dienten dem Ziel, das Hauptproblem jeder bibliographischen Systematik zu lösen, nämlich Veröffentlichungen, die oft und insbesondere in der Goethe-Literatur inhaltlich mehrdimensional sind, definitiv in der eindimensionalen Ordnung eines hierarchischen Systems zu plazieren. Manchmal mag das wie die Quadratur eines Kreises anmuten, man sollte jedoch die methodischen Möglichkeiten und Errungenschaften der modernen Personalbibliographie nicht zu gering schätzen. Hat man eine brauchbare Systematik gefunden, so können weitere Schritte gegangen werden, die Infrastruktur des bibliographischen Verzeichnisses zu verbessern und dadurch den Inhalt der erfaßten Veröffentlichungen transparenter zu machen.

Dazu gehören u. a. Verweisungen innerhalb des Verzeichnisses, die vor allem als generelle Verweisungen zwischen einzelnen inhaltlich in Beziehung zueinander stehenden Gliederungsgruppen und -komplexen angebracht werden sollen. Ein weiteres Mittel, selbst in der jeweils kleinsten Gliederungseinheit vertiefende inhaltliche Akzente zu setzen, sind Marginalien am Rand der künftigen Seitenkolumnen. Bei dieser in den Weimarer Personalbibliographien, aber auch in der Goethe-Bibliographie von Pyritz mit Erfolg angewandten Methode verbinden sich gedankliche Ordnung und optische, dem schnelleren Nachschlagen dienende Übersichtlichkeit in glücklicher Weise.

Der ohne Zweifel wichtigste Weg, inhaltliche Mehrdimensionalität innerhalb der methodischen Möglichkeiten eines bibliographischen Verzeichnisses widerzuspiegeln, ist jedoch die intensive Erschließung durch Register. Die "Goethe-Bibliographie 1950-1990" wird zwei Register besitzen, ein kombiniertes Namen- und Sachregister sowie ein Register der Goetheschen Werktitel. Als alternatives Erschließungsmittel zum bibliographischen Hauptteil ist der Registerapparat von außerordentlichem Wert. Durch Personennamen, geographische Begriffe, Werktitel, vor allem aber durch die inhaltlich determinierten Stich- und Schlagwörter faßt das Register den semantischen Gehalt zusammen, der in den Bezeichnungen der Systematikgruppen, in den Sachtiteln der einzelnen Publikationen und in deren Annotationen enthalten ist. Die formalisierte, schnell überschaubare alphabetische Übersicht ist weit mehr als die Summe ihrer Teile, denn sie stellt übergreifend unzählige neue Zusammenhänge her.[4] Als Grundlage der Sachregisterarbeit dient ein -Sachwortverzeichnis zur Goethe-Forschung, das im Verlauf der Arbeit ständig erweitert und modifiziert werden wird, jedoch die erforderliche Vereinheitlichung der verwendeten Begriffe im Auge behält.

Zum EDV-Programm

Es wurde bereits angedeutet, daß die "Goethe-Bibliographie 1950 bis 1990" computergestützt erarbeitet wird, ja man muß unumwunden sagen, daß bibliographische Projekte von diesen Dimensionen heute ohne die Anwendung der EDV ökonomisch und methodisch nicht mehr vertretbar wären. Im vorliegenden Fall wurde von vornherein davon ausgegangen, die Erfassung und Weiterverarbeitung der Daten mit den Möglichkeiten einer bibliographischen Datenbank zu verbinden. Nur auf diese Weise konnten eine ausreichende Bearbeitungskapazität gesichert und zugleich die Bedingungen dafür geschaffen werden, die gesammelten Daten on-line für Recherche- und Auskunftszwecke abzurufen und zu nutzen. Dadurch können die Arbeitsergebnisse von der Goethe-Forschung bereits per Anfrage genutzt werden, bevor die gesamte Bibliographie veröffentlicht werden wird.

Von der in Wittmar bei Wolfenbüttel ansässigen Firma Mirocomposition (Sebastian Weyrauch) wurde eine Anwendersoftware auf der Basis der Datenbanksoftware "Advanced Revelation" (AREV) entwickelt, die hohen Ansprüchen genügt. Die Erarbeitung des Programms erfolgte schrittweise in ständigem Kontakt zwischen Programmierer und Bibliograph. Dabei konnten Erfahrungen genutzt werden, die bei der Programmierung für die "Wolfenbütteler Bibliographie zur Geschichte des Buchwesens im deutschen Sprachgebiet 1840-1980" (Bd. 1 ff., München 1990 ff.) und die Weimarer "Internationale Bibliographie zur deutschen Klassik 1750-1850" (ab Folge 36, 1989) gesammelt wurden. Die spezifischen Bedingungen der Goethe-Systematik erforderten jedoch beträchtliche zusätzliche Anstrengungen. Für die Gliederung und Sortierung mußte eine Tiefenstaffelung bis in die siebente Sortierebene gesichert werden.

Die Erfassungsmaske hält mit ihren insgesamt 11 Feldern allen Anforderungen stand, die durch die Struktur der bibliographischen Titelaufnahme (Verfasser - Hauptsachtitel - Zusätze zum Hauptsachtitel - Impressum - Umfangsangabe - Gesamt- oder Reihentitel) bzw. die Eigenart der verschiedenen Publikationen (z. B. Erscheinungsvermerk bei Beiträgen aus Sammelbänden oder Periodica) gegeben sind. Zwei Felder stehen für die Bandtitel und -inhalte bei mehrbändigen Ausgaben, für die Inhaltsübersicht zu Sammelbänden, Sonderheften usw., aber auch für andere bibliographische Angaben (z. B. Lizenzvermerke) und vor allem für die Inhaltsannotationen zur Verfügung. Weitere Felder nehmen die Eintragungen für die beiden Register auf.

Alle Datensätze können jederzeit entweder einzeln oder fortlaufend in zusammenhängender Reihenfolge nach den Eingabenummern oder sortiert nach der gewünschten Sachgruppe der Systematik ausgedruckt werden. Da die Internationalität des Gegenstandes eine Reihe seltener Sonder- und Transkriptionszeichen zur Folge hat, wurde zur Ergänzung des standardisierten IBM-Zeichensatzes eine Reihe von Sondercodierungen (z. B. für hebräische, slawische, rumänische, türkische und ungarische diakritische bzw. Transkriptionszeichen) zusammengestellt, und zwar Codierungen aus dem Satzprogramm TeX. Dem Charakter einer Datenbank entsprechend, ermöglicht das Programm den On-Line-Zugriff auf das gespeicherte Material. Die Recherche kann nach mehreren inhaltlichen Kriterien erfolgen, z. B. über den Verfassernamen, Hauptsachtitel, Goethe-Werktitel und natürlich über alle anderen Namen, Sachbegriffe, geographische Begriffe usw. Auch komplexe Recherchen sind möglich, z. B. durch Verknüpfung von Verfassernamen und Sachbegriffen bzw. Werktiteln (Was schrieb Hans Müller über Goethes Lyrik bzw. über den "Faust"?), von zwei oder mehreren Sachbegriffen, geographischen Begriffen, Werktiteln u.s.w. (Welche Veröffentlichungen gibt es zur Sprache im "Wilhelm Meister" oder in Goethes Dramen, zu Goethes amtlicher Tätigkeit in Jena? usw. usf.) Da auch einzelne Buchstabenfolgen von beliebier Länge über den Titelindex abgerufen werden können, sind die Recherchemöglichkeiten praktisch unbegrenzt. Auf diese Weise können Anfragen schnell und erschöpfend beantwortet werden.

Wissenschaftlicher Nutzeffekt und mögliche Perspektiven

1. Der wissenschaftliche und kulturelle Aspekt.

Bei der Entscheidung des Vorstands der Stiftung Weimarer Klassik und der Gremien der Deutschen Forschungsgemeinschaft, die neue Goethe-Bibliographie zu fördern, wurde jener Nutzeffekt besonders anerkannt, der über die Goethe-Forschung im engeren Sinne hinausgeht. Eine bibliographische Datenbank zur Goethe-Literatur hat einen beträchtlichen allgemeinen Nutzen für die kulturgeschichtliche Forschung vom 18. Jahrhundert bis in unsere Zeit, wenn man den paradigmatischen Wert der Goethe-Rezeption für die deutsche und internationale Geistesgeschichte bedenkt. Eine solche Datenbank ist aber auch für die Arbeit der Massenmedien und Verlage, ja für alle am Werk Goethes interessierten Kreise und Liebhaber, für die Tätigkeit literarisch-kultureller Gesellschaften und Vereinigungen, allen voran die in Deutschland und in der Welt wirkenden Goethe-Gesellschaften, als Auskunftsstelle von Bedeutung. Anforderungen dieser Art werden ohne Zweifel auf dem Weg zum Goethe-Jubiläum 1999 zunehmen. Literatur- und Forschungsberichte lassen sich auf der Basis eines bibliographischen Datenspeichers mit geringem Rechercheaufwand vorbereiten.

2. Der interdisziplinäre und internationale Aspekt.

Die Universalität und Komplexität des Goetheschen Lebenswerkes, seine Aktualität für brennende Fragen unserer Zeit, beispielsweise die Wechselwirkungen von Geistes- und Naturwissenschaften oder das Ringen um eine humane Menschheitsperspektive, geben der Erschliessung der entsprechenden Texteditionen und der Forschungsliteratur eine Bedeutung, die weit über germanistische und literarisch-publizistische Belange hinausreicht. Längst ist die Goethe-Forschung keine Domäne der Literaturwissenschaft mehr, sondern kennt profunde Vertreter, ja entscheidende Anregungen gerade von philosophischer, naturwissenschaftlicher und anderer Seite. All das vollzieht sich weltweit ohne enge nationale Begrenzungen.

3. Unterstützung und Anregungen für die Goethe-Forschung.

Dennoch bleibt die Hilfsfunktion für die Goethe-Forschung im engeren Sinne die erste Aufgabe der neuen Bibliographie. Als Informationsquelle für die von der Stiftung Weimarer Klassik und anderen Goethe-Stätten und -Museen, von Bibliotheken, Universitäten und Forschungsinstituten getragenen Editionen, Publikationen und Ausstellungen wird sie einen unmittelbaren Nutzeffekt der in sie investierten Mittel erreichen. Dabei sind die Bibliographen keineswegs nur die Gebenden; aus dem Kontakt und Gedankenaustausch mit den an anderen Vorhaben Tätigen werden Anregungen hervorgehen, die der bibliographischen Erfassung selbst wieder zugute kommen.

Daß der systematische Überblick über vier prägende Jahrzehnte der Goethe-Forschung und -Rezeption für jeden Nutzer effizient sein kann, leuchtet ein. Man sollte diesen Nutzeffekt jedoch nicht nur in der Zusammenfassung schlechthin sehen, also darin, daß ein solches Gesamtverzeichnis die Benutzung der kleineren, auch methodisch unterschiedlichen Teilverzeichnisse ersetzen kann. Ebenso könnte die Bibliographiesich die Ausgangsbasis für eine übergreifende Bewertung des Entwicklungsstandes sein. Ist doch der geordnete Überblick mehr als die Summe seiner Teile. Wenn man nochmals das Bild vom "bibliographischen Atlas" heranzieht, so verhilft ein solcher Atlas zu der Sicht, wo die erforderlichen "Verkehrswege", "Raumstrukturen" oder gar "Ballungszentren" schon vorhanden sind oder - eine viel wichtigere Erkenntnis - noch fehlen. Mit einem bibliographischen Verzeichnis wird man zwar nicht das gegenwärtige inhaltliche und geistige Profil der Forschung und Rezeption abrufen können, wohl aber deren in der Editions- und Publikationstätigkeit verwirklichte Schwerpunkte erkennen. Fortschritte, aber auch offensichtliche Lücken und Desiderate lassen sich markieren. All das ist für Entscheidungen, wie die wahrlich nicht überreichlichen Kräfte und Mittel auch künftig sinnvoll eingesetzt werden sollten, von beträchtlichem Wert. Studenten und jungen Wissenschaftlern hilft der Überblick, noch unerschlossenes Terrain in der Goethe-Forschung besser zu erkennen.

Die gespeicherten Information zur Goetheliteratur 1950-1990 sollen selbstverständlich auch als Personalbibliographie veröffentlicht werden. Das verwendete EDV-Programm hält dabei die Option offen, die Bibliographie in Buchform als - vermutlich dreibändiges Nachschlagewerk - und/oder als CD-ROM anzubieten. Die Entscheidung darüber wird von der konkreten Situation Mitte der neunziger Jahre abhängen. Damit ist schon gesagt, daß die Erfassung, Verzeichnung und Erschließung des bibliographischen Materials Ende 1995 abgeschlossen werden soll.

Auch ein Blick auf die mögliche Perspektive sei gestattet. Die Gesamtkonzeption des Projekts erlaubt sowohl für die Datenbank als auch für die Veröffentlichung als Personalbibliographie die kontinuierliche Weiterführung über das Berichtsjahr 1990 hinaus. So ist es denkbar, die Arbeiten für einen Supplementband zum anschließenden Jahrfünft 1991-1995 fortzuführen und diesen im unmittelbaren Vorfeld des Jubiläums 1999 vorzulegen. Ein wichtiger fördernder Impuls ware dabei die kritische Resonanz auf unsere Arbeit durch die Nutzer.

In "Winckelmann und sein Jahrhundert" spricht Goethe 1805 vom Nutzen der vorzüglichen "literarisch-bibliographischen Bildung", durch die sich Winckelmann seinen Förderern, dem Grafen Bünau und später dem Kardinal Passionei, empfahl. Das "schnelle Fortschreiten der Wissenschaften" bewirke, so fährt Goethe fort, daß Bibliotheken verschiedener Art entstünden, solche, die durch "zweckloses Anhäufen der Druckschriften" als "unnütze Gerümpelkammern" anzusehen seien, aber auch solche, die durch "zweckmäßiges" Sammeln zu "nützlichen Vorratskammern" würden. Für Goethe entsteht hieraus die besondere Verpflichtung des Bibliothekars, "weit mehr als sonst sich von dem Gang der Wissenschaft, von dem Wert und Unwert der Schriften zu unterrichten"[5], - eine Maxime, die Goethes Oberaufsicht über die Herzogliche Bibliothek, die heutige Herzogin Anna Amalia Bibliothek, begleitete. Ohne Zweifel muß solche Art "literarisch-bibliographischer Bildung" auch den Goethe-Bibliographen leiten, Titel nicht nur schlechthin anzuhäufen, sondern mit Sachverstand zu ordnen. Nicht "unnütze Gerümpelkammern", sondern "nützliche Vorratskammern" zu schaffen, ist sein Ziel.


[1]
Personalbibliographie zur deutschen Literaturgeschichte / Johannes Hansel. - Studienausg, Neubearb. und Fortführung von 1966 bis auf den jüngsten Stand / von Carl Paschek. - 2., neubearb. u. erg. Aufl. - Berlin : Erich Schmidt, 1974. - 258 S. Vgl. die Rezension in ABUN in ZfBB 21 (1974),5/6, S. 162.
Laufende Berichterstattung: Bibliographie germanistischer Bibliographien : beschreibendes Auswahlverzeichnis germanistischer Sach- u. Personalbibliographien / Carl Paschek. //_In: Jahrbuch für internationale Germanistik. - 9 (1977) -_.
Bibliographie der Personalbibliographien : Entwicklungsstand und Perspektiven am Beispiel der germanistischen literaturwissenschaftlichen Personalbibliographie / Siegfried Seifert. //_ In: Zentralblatt für Bibliothekswesen. - 94 (1980), S. 65 - 75. (zurück)
[2]
Zur Methode der Bibliographie / Hans von Müller. //_ In: Euphorion. - 28 (1927), S. 313 - 317.
Die individuelle Personalbibliographie / Horst Kunze. //_In: Alles für das Buch / Horst Kunze. - Leipzig, 1976, S. 331 - 348.
Zu einigen Fragen der literaturwissenschaftlichen Personalbibliographie / Siegfried Seifert. //_ In: Bibliographie aktuell. - 1977,1, S. 41 - 51.
Elemente und Formen der Personalbibliographie zur deutschen Literaturgeschichte / Jürgen Prohl. - Bonn : Bouvier, 1978. - 122 S.
Klassifikation Bertolt Brecht : Formal- und Sacherschließung in der Personalbibliographie / Gerhard Seidel. - Berlin : Akademie der Künste der DDR, 1980. - 164 S.
Personalbibliographien / Hans-Albrecht Koch. //_ In: Beiträge zur bibliographischen Lage in der germanistischen Literaturwissenschaft : Referate eines Kolloquiums der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Deutsches Literaturarchiv Marbach a. N., 5.-7.3.1980 / im Auftrag der Ständigen Arbeitsgruppe für Germanistische Bibliographie hrsg. von Hans-Henrik Krummacher. - Boppard a. Rh., 1981, S. 155 - 169.
Die personalbibliographische Tätigkeit der Deutschen Bücherei im Spannungsfeld von Theorie und Praxis / Gottfried Rost ; Maritta Rost. //_ In: Jahrbuch der Deutschen Bücherei. - 20 (1984), S. 51 - 89.
Funktionale und methodische Grundlagen der Personalbibliographie auf dem Gebiet der deutschen Literaturgeschichte des 20. Jahrhunderts / Brigitte Melzwig. - Berlin : Akademie der Künste der DDR, 1988. - 96 S. (zurück)
[3]
Zur internationalen Herder-Bibliographie / Siegfried Seifert. //_ In: Herder-Kolloquium 1978 : Referate und Diskussionsbeiträge. - Weimar 1980, S. 415 - 421.
"Die Welt befaßt sich mit Heine" : der neue Band der Weimarer Heine-Bibliographie / Siegfried Seifert. //_ In: Heine-Jahrbuch. - 1987, S. 193 - 207.
"Er verlangt, ihm nachzudenken" : zum neuen Band der Weimarer Lessing-Bibliographie / Doris Kuhles. //_ In: Lessing yearbook. - 21. 1989 (1990), S. 19 - 28. (zurück)
[4]
Vgl. Zur Funktion des Sachregisters im bibliographischen Verzeichnis : dargestellt am Beispiel der literaturwissenschafltichen Fachbibliographie / Siegfried Seifert. //_ In: Zentralblatt für Bibliothekswesen. - 98 (1984), S. 251 - 258. (zurück)
[5]
Werke / Goethe. Hrsg. im Auftrag der Großherzogin Sophie von Sachsen. - Weimar. - Bd. 46 (1891), S. 45 und 46. (zurück)

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