Bibliotheksservice-Zentrum (BSZ) Baden-Württemberg // Südwestdeutscher Bibliotheksverbund
Rezension aus:
Informationsmittel für Bibliotheken (IFB) 9(2001) 2
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Wörterbuch der Pädagogik


01-2-378
Wörterbuch der Pädagogik / Winfried Böhm. Begr. von Wilhelm Hehlmann. - 15., überarb. Aufl. - Stuttgart : Kröner, 2000. - X, 589 S. ; 22 cm. - Bis 14. Aufl. als Kröners Taschenausgabe Bd. 94. Die Angabe der Schriftenreihe in der 15. Aufl. erfolgte irrtümlich. - ISBN 3-520-09415-0 : DM 58.00
[6387]
01-2-379
Wörterbuch Pädagogik / Horst Schaub ; Karl G. Zenke. - Orig.-Ausg., 4. grundlegend überarb. und erw. Aufl. - München : Deutscher Taschenbuch-Verlag, 2000. - 690 S. ; 19 cm. - (dtv ; 32521). - ISBN 3-423-32521-6 : DM 28.50
[6337]

Ein Jahreswechsel motiviert in vielen Bereichen zur Bilanzierung und zum Ausblick. Eine besondere Art der Bilanzierung stellen Lexika und Handbücher dar: Sie beabsichtigen, einen Überblick über den Wissensbestand eines Fachgebiets zu geben. Auch im Bereich der Erziehungswissenschaft ist der Wechsel vom zweiten ins dritte Jahrtausend von so mancher 'Bilanzierung' pädagogischen Wissens in Form von Nachschlagewerken begleitet worden. So kamen im Jahr 2000 außer den Neuauflagen der beiden hier besprochenen Lexika von Winfried Böhm sowie von Horst Schaub und Karl G. Zenke auch das Kleine Pädagogische Wörterbuch von Josef A. Keller und Felix Novak[1] auf den Markt. In der ersten Hälfte des Jahres 2001 folgten das Neue schulpädagogische Wörterbuch von Dieter Hintz, Karl Gerhard Pöppel und Jürgen Rekus[2] und das von Leo Roth u.d.T. Pädagogik herausgegebene Handbuch für Studium und Praxis.[3] Als Neukonzeption hatten Gerd Reinhold, Guido Pollak und Helmut Heim bereits 1999 das Pädagogik-Lexikon[4] herausgegeben.

Die vorliegende Besprechung greift die beiden ähnlich konzipierten pädagogischen Lexika von Böhm sowie von Schaub/Zenke heraus, charakterisiert sie zunächst einzeln um sie im Anschluß daran vergleichend vorzustellen.[5]

Das von Winfried Böhm[6] herausgegebene und jetzt in 15. Aufl. erscheinende Wörterbuch der Pädagogik (WdP) erhebt den Anspruch, "alle Gebiete und Dimensionen der pädagogischen Fachsprache, ihre Grund- und ihre Randbegriffe" (Vorwort) einzuschließen. Dabei geht es dem Herausgeber nicht um eine gleichgültige Aneinanderreihung von Informationen, sondern um "qualitative Auswahl, klare Ordnung und zuverlässige Orientierung" (ebd.). In rund 2500 Artikeln werden, so der Klappentext, pädagogische Grundbegriffe, Richtungen und Disziplinen der Erziehungswissenschaft, Tätigkeitsbereiche und Aufgabenfelder der Erziehung sowie didaktische und methodische Fragen der Unterrichtsfächer dargestellt. Weitere Artikel behandeln Leben und Wirken "pädagogischer Persönlichkeiten" sowie das Bildungswesen der deutschen Bundesländer und ausgewählter Staaten.

An den lexikalischen Teil schließt sich im Anhang ein Literaturverzeichnis an. Zwei[7] Vorwörter erklären Konzeption und Auswahlprinzipien und benennen die jeweiligen Helfer und Mitarbeiter.

Durch Verweispfeile wird auf weiterführende Artikel hingewiesen. Bei manchen Stichwörtern finden sich Herkunftsangaben: "Paradigma (von griech. paradeigma = Beispiel)". Das Lexikon hat die herkömmliche Rechtschreibung beibehalten.

Horst Schaub[8] und Karl G. Zenke[9] legen in der 4. Aufl. das Wörterbuch Pädagogik (WB) vor, das in der 1. Aufl. 1995 noch unter dem Titel Wörterbuch zur Pädagogik erschienen war. Das Lexikon soll eine Orientierungshilfe in der "heute sehr weitläufigen Bildungslandschaft und deren wissenschaftlicher Bearbeitung" (Vorwort) sein. Dazu will es in etwa 1800 Artikeln "schnell und gründlich über Fachbegriffe der Pädagogik, über Erziehungs- und Bildungseinrichtungen vom Kindergarten bis zu den Hochschulen, über Rechte und Pflichten von Kindern, Jugendlichen, Eltern und professionellen Pädagogen, über Ziele, Konzepte und Arbeitsweisen in der pädagogischen Praxis und in bildungspolitischen Institutionen" (ebd.) informieren. Länderspezifische Bildungssysteme werden durch Strukturskizzen vorgestellt. Ein Anhang enthält biographische Notizen zu ausgewählten Pädagogen. Ein gegliedertes Literaturverzeichnis, pädagogisch relevante Internet-Adressen sowie ein Anschriftenverzeichnis folgen. Kursiv gesetzte Verweisungsstichwörter führen zu Synonymen oder zu ergänzenden Informationen. Neben Herkunftsangaben - "Paradigma (griech. paradeigma Muster, Vorbild") - wird einer großen Zahl von Begriffen eine englische Übersetzung beigegeben, beispielsweise: "Bildungsforschung (engl. research in educational systems and processes)". Das Lexikon verwendet die reformierte Rechtschreibung.

Beide Lexika sind überarbeitete Neuauflagen. Vergleicht man das WdP mit der vorangegangenen Auflage, so fällt zunächst die veränderte Aufmachung auf. War die Vorgängerauflage noch ein Band in der Reihe von Kröners Taschenausgaben, so erschient die aktuelle Auflage außerhalb der Reihe[10] und in größerem Format. Neue Begriffe wie bspw. Anarchie, Konstruktivismus, Schulautonomie u.a. sowie viele neue Personenartikel, insbesondere Erziehungswissenschaftler aus der ehemaligen DDR wurden aufgenommen. Auch das WP wurde "wesentlich" (S. 7) erweitert.[11] Es enthält nun rund 300 Begriffe mehr als die 1. Aufl. von 1995. Das Taschenbuchformat wurde dennoch beibehalten. Somit hält der Leser eine recht voluminöse, kartonierte Taschenbuchausgabe in Händen. Lt. Vorwort finden sich neue Artikel in den Bereichen Schulpädagogik, Kindheitsforschung, Wissenschaftslehre und zum Internet.

Bei der Auswahl der Artikel fallen unterschiedliche Schwerpunkte auf. Das WdP enthält, neben den 'klassisch' erziehungswissenschaftlichen Bereichen auch eigene Artikel zu einzelnen Schulfächern. Stark vertreten sind Artikel zu Pädagogik und Pädagogen der romanischen Länder (von der Agazzi-Methode bis zu Henri Wallon). Einen weiteren Schwerpunkt bilden Beiträge, die Gegenstände pädagogischer Relevanz aus dem christlichen Bereich thematisieren oder die sich dem Überschneidungsfeld Kirche - Schule zuordnen lassen (neben einer Vielzahl von Personenartikeln Artikel wie Bremer Klausel, Christliche Erziehung, Codex Iuris Canonici, Jesuiten-Orden, Katechetik, paedagogia perennis, Pietismus, vocatio u.v.a.).

Im Gegensatz zum WdP finden im WP Themen, die im Bereich Schulpädagogik/Didaktik (bzw. neueren Entwicklungen in diesem Gebiet) angesiedelt sind stärkere Beachtung. Hier sind zum Beispiel Artikel wie Freiarbeit, Lernwerkstätten oder Wochenplan enthalten, die im WdP fehlen. Auch der Berufsbildungsbereich und das berufliche Schulwesen sind im WP stärker vertreten.

Im WP fallen ferner die ganzseitigen, übersichtlich gestalteten Strukturskizzen zu den Bildungssystemen der deutschen Bundesländer, den meisten[12] europäischen und ausgewählten außereuropäischen Staaten ins Auge. Als Besonderheit enthält das LP im lexikalischen Teil auch Eintragungen zu einer Vielzahl fachgebietsspezifischer Abkürzungen (von ABB bis ZVS).

Beide Lexika führen für manche Artikel belegende oder weiterführende Literatur auf. Im WdP finden sich bei einer Vielzahl von Begriffen direkt im Anschluß an den Artikel im Kleindruck Literaturangaben. Diese sind chronologisch geordnet, aktuell[13] (aufgeführt sind Veröffentlichungen bis 1999) und umfangreich (bei Josef Derbolav bspw. 18 Zeilen Schriften und 7 Zeilen Literatur). Anders die Art der Literaturangaben im WP. Unter vielen Artikeln wird mittels einer Sigle auf den entsprechenden Abschnitt des im Anhang beigegebenen Literaturverzeichnisses verwiesen. Diese Art der Verweisung ist umständlicher (es muß erst geblättert und der entsprechende Abschnitt - manchmal mehrere - gefunden werden) und weniger präzise (es wird immer auf eine ganze Gruppe von Titeln verwiesen) als im WdP. Die aufgeführten Titel zeichnen sich auch hier durch große Aktualität aus und enthalten sogar Voranzeigen.[14] Die beigefügten Literaturverzeichnisse beider Lexika unterscheiden sich grundlegend. Zusätzlich zu den Literaturangaben unter den Artikeln enthält das WdP einen Anhang Literatur zum Studium der Pädagogik mit folgender Gliederung: 1. Bibliographien (einschl. Online-Datenbanken aus dem Bereich Pädagogik); 2. Lexika, Wörter- und Handbücher; 3. Zeitschriften und Jahrbücher;[15] 4. Einführungen in die Pädagogik; 5. Geschichte der Pädagogik (differenziert in: Gesamtdarstellungen, Darstellungen einzelner Epochen, Quellenreihen); 6. Pädagogische Hauptwerke (über 80 Titel - von Platons Menon bis L'assoluto pedagogico[16] von Raffaele Laporta aus dem Jahr 1996.[17] Die Auswahl reicht bis ins Jahr 2000 und ist durchweg international orientiert (englische, französische, italienische und spanische Buch- und auch Zeitschriftentitel) und insbesondere für historisch interessierte Leserinnen und Leser eine Fundgrube.

Das WP gliedert den Literaturanhang in neun Hauptkapitel: 1. Nachschlagewerke, Einführungen, Arbeitshilfen, Grundlagen (einschließlich Bibliographien und Zeitschriftenverzeichnisse); 2. Allgemeine Pädagogik; 3. Schulpädagogik; 4. Sonderpädagogik/Integrationspädagogik; 5. Sozialpädagogik/Sozialarbeit; 6. Berufs- und Wirtschaftspädagogik; 7. Erwachsenenpädagogik/Altenbildung; 8. Spezielle pädagogische Aufgabenfelder; 9. Bezugswissenschaften. Diese Hauptkapitel enthalten jeweils Unterkapitel. Schon diese bloße Auflistung zeigt die anderen Gewichte im Vergleich zum WdP. So gliedert sich beispielsweise das Kapitel Schulpädagogik in 15 Rubriken (10 Titel zu Theorien und Konzepte zur Schulentwicklung,[18] 15 Titel zu Schulkonzepte und Reformschulen, 24 Titel zur Didaktik ...); Berufs- und Wirtschaftspädagogik kommen zur Sprache und die aufgeführten "Spezielle(n) pädagogische(n) Aufgabenfelder" reichen von der Gesundheitserziehung über die Politische Bildung bis zur Spielpädagogik. Hilfreich ist das den Literaturangaben vorangestellte Inhaltsverzeichnis. Die pädagogische Welt außerhalb des deutschen Sprachraums kommt, von wenigen Ausnahmen abgesehen,[19] kaum zur Sprache.

Beispiellos im Hinblick auf Anzahl und Umfang sind die Personenartikel im WdP. Durch rund 500 Artikel (ca. ein Fünftel der Gesamtzahl) werden "Leben und Denken der bedeutendsten pädagogischen Persönlichkeiten aus Geschichte und Gegenwart" (Klappentext) präsentiert. In den Artikeln werden Lebens- und Berufsdaten sowie Arbeitsgebiete genannt. Oft schließt sich eine Einordnung des Werkes in die pädagogische Landschaft bzw. eine Einschätzung seiner Relevanz an. Allen Personenartikeln ist Literatur beigegeben, unterschieden nach Schriften und Literatur.[20]

Das WP stellt dagegen nur rund 250 Personen in eigenen Artikeln vor. In einem Anhang finden sich kurze biographische Notizen zu Pädagogen, die "in der Fachliteratur häufiger genannt werden" (Vorwort). Auf das Geburts- und gegebenenfalls Sterbejahr folgen pädagogische Funktion (oder Art des pädagogischen Wirkens), Arbeitsgebiet und in der Regel aktueller bzw. letzter Wirkungsort. Literatur von den oder über die Besprochenen fehlt.[21]

Bei der Auswahl der Pädagogen fällt auf, daß das WP im Vergleich zum WdP[22] im Verhältnis mehr lebende und mehr deutsche Pädagogen aufgenommen hat. So erhält man beispielsweise im Buchstabenbereich A - C[23] nur im WP Informationen über Frank Achtenhagen, Rolf Arnold, Jürgen Baumert, Johannes Beck, Lothar Beinke, Christa Berg und Hans Bertram, während das WdP im selben Buchstabenabschnitt exklusiv über Kurt Aurin, Günther Böhme und Wilhelm Brinkmann informiert. Einen deutlichen Akzent setzt das WdP dagegen bei Pädagogen des internationalen, insbesondere romanischen Bereichs sowie bei Personen der Historie mit pädagogischer Relevanz.[24]

"Ein Nachschlagewerk bewertet man am besten nach seinen Vorzügen und nach dem, was man nicht in anderen Werken findet oder dort jedenfalls nicht so schnell findet" (Albert Raffelt).[25] - Nimmt man diese Kriterien zum Vergleichsmaßstab bei der zusammenfassenden Bewertung des WdP und des WP, so ist festzustellen: Wer sich für die historische Dimension und Bedingtheit der Pädagogik interessiert, wird wohl eher zum WdP greifen; wessen Interessenschwerpunkt im Bereich der Schulpädagogik und Didaktik liegt, zum WP. Der an den philosophischen Grundlagen der Pädagogik interessierte Leser wird besser vom WdP bedient, wer sich über Fragen der berufliche Bildung kundig machen will, erhält ein breiteres Angebot beim WP. Wer ein international ausgerichtetes pädagogisches Nachschlagewerk sucht (sowohl inhaltlich als auch im Bereich der weiterführenden Literatur), muß das WdP zu Rate ziehen, wer sich schwerpunktmäßig über den deutschen Bereich informieren will, wird eher zum WP greifen. Ist einem Leser an ausführlichen Personenartikeln gelegen, so kommt er beim WdP auf seine Kosten, legt er Wert auf übersichtliche Strukturskizzen zu einzelnen Bildungssystemen, so ist er mit dem WP bestens bedient. Legt ein Leser Wert auf präzise weiterführende Literaturangaben zu einzelnen Artikeln, so ist ihm das WdP anzuraten, sucht er aktuelle Literaturzusammenstellungen zu Teilgebieten der Erziehungswissenschaft, so sollte er einen Blick in das gegliederte Literaturverzeichnis des WP werfen. Hält er gerne ein gebundenes Werk in Händen, so wird es das WdP sein, will oder muß er auf den Anschaffungspreis achten, dann wird er zum kartonierten WP greifen.

Sowohl das WdP als auch das WP zeigen deutliche Schwerpunkte - und dementsprechend schwächer besetzte Felder in anderen Bereichen. Beide Lexika können daher als gelungene und empfehlenswerte Teil-Bilanzen pädagogischen Wissens gesehen werden; die lexikalische Quadratur des Kreises - allen Ansprüchen hinsichtlich Aufmachung, Auswahl und Art der Darstellung gerecht zu werden - können indes beide nicht leisten.

Rafael Frick


[1]
Kleines pädagogisches Wörterbuch : Grundbegriffe, Praxisorientierungen, Reformideen / Josef A. Keller ; Felix Novak. - Völlig überarb. und aktualisierte Neuausg., 7. Aufl. - Freiburg im Breisgau [u.a.] : Herder, 2000. - 396 S. - (Herder Spektrum ; 4898). - ISBN 3-451-04898-1 : DM 24.90. - Dabei erfolgte allerdings die völlige Überarbeitung bereits 1993 und die weiteren Auflagen sind unverändert (so auch die neueste 8. Aufl. 2001). (zurück)
[2]
Neues schulpädagogisches Wörterbuch / Dieter Hintz ; Karl Gerhard Pöppel ; Jürgen Rekus. - 3., überarb. Aufl. - Weinheim [u.a.] : Juventa-Verlag, 2001. - 430 S. - ISBN 3-7799-1074-8 : DM 39.80. (zurück)
[3]
Pädagogik : Handbuch für Studium und Praxis / Leo Roth (Hrsg.). - 2., überarb. und erw. Aufl. - München : Oldenbourg, 2001. - XVIII, 1324 S. : graph. Darst. - ISBN 3-486-03321-2 : DM 168.00. (zurück)
[4]
Pädagogik-Lexikon / hrsg. von Gerd Reinhold ... - München [u.a.] : Oldenbourg, 1999. - VIII, 554 S. - ISBN 3-486-22700-9 : DM 68.00 (zurück)
[5]
Vgl. die Besprechung von Monika Wederhake-Gottschalk zu vorangehenden Auflagen der beiden Lexika:
Wörterbuch der Pädagogik / Winfried Böhm. Begr. von Wilhelm Hehlmann. - 14., überarb. Aufl. - Stuttgart : Kröner, 1994. - X, 759 S. ; 18 cm. - (Kröners Taschenausgabe ; 94). - ISBN 3-520-09414-2 : DM 39.80 [2748]. - IFB 95-3-441. (zurück)
[6]
Winfried Böhm, Jahrgang 1937, Ordinarius für Pädagogik an der Universität Würzburg. - Zwei weitere Werke von ihm wurden in IFB bereits besprochen, das zweite sehr kritisch [sh]:
Grosse bayerische Pädagogen / hrsg. von Winfried Böhm und Walter Eykmann. - Bad Heilbrunn : Klinkhardt, 1991. - 348 S. : Ill. ; 21 cm. - ISBN 3-7815-0684-3 : DM 34.00 [4923]. - Rez.: IFB 99-B09-475.
Maria-Montessori-Bibliographie : 1896 - 1996 ; internationale Bibliographie der Schriften und der Forschungsliteratur / hrsg. von Winfried Böhm. - Bad Heilbrunn / Obb. : Klinkhardt, 1999. - 527 S. ; 22 cm. - ISBN 3-7815-0986-9 : DM 158.00 [5696]. - Rez.: IFB 99-1/4-345. (zurück)
[7]
Zur aktuellen 15. Auflage und zur Neufassung des Wörterbuchs 1982. Das Lexikon war 1931 von Wilhelm Hehlmann begründet und über elf Auflagen von ihm betreut worden. (zurück)
[8]
Horst Schaub, Jahrgang 1934, emeritierter Professor am Institut für Grundschuldidaktik und Sachunterricht der Universität Hildesheim. (zurück)
[9]
Karl G. Zenke, Jahrgang 1939, Professor für Schulpädagogik am Institut für Erziehungswissenschaft der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg. (zurück)
[10]
Die in der CIP-Aufnahme versehentlich stehengebliebene Angabe "(Kröners Tachenausgabe ; Bd. 94)" wird auf einem beigelegten Korrekturzettel berichtigt. (zurück)
[11]
Nach den Angaben des Vorworts (S. 7) enthält das Lexikon 1800 Artikel, während auf dem hinteren Umschlag von 1700 die Rede ist. (zurück)
[12]
Die Aussage des Vorworts, daß das Lexikon Strukturskizzen von den Bildungssystemen aller europäischen Staaten enthalte, trifft nicht zu. So ist es einerseits schwierig, abzugrenzen, welche Staaten an den östlichen 'Rändern' europäisch seien. Andererseits fehlen auch europäische 'Kernländer' wie Jugoslawien, die Republik Moldawa oder Mazedonien. Zwar mit Artikeln, nicht aber mit Strukturskizzen sind die europäischen Zwergstaaten Andorra, Monaco und San Marino vertreten. (zurück)
[13]
Ein schon in der vorangegangenen 14. Aufl. verstümmelter Autorennamen mag in einer künftigen 16. Aufl. richtiggestellt werden: In den Literaturangaben zum Artikel Ökopädagogik wurde aus Hans-Georg Wittig fälschlich G. Wittich; eine 2., erw. Aufl. des angegebenen Werkes erschien 1984: Pädagogik im Atomzeitalter / Peter Kern ; Hans-Georg Wittig. - Freiburg, 1984. (zurück)
[14]
So die erst 2001 erschienene 2. Aufl. des oben erwähnten, von Leo Roth herausgegebenen Handbuchs Pädagogik. (zurück)
[15]
Aktuellster Titel: Zeitschrift für Erziehungswissenschaft : (ZfE), 1. Jg. 1998 ff. - Weitere Zeitschriften zu speziellen Gebieten auch bei den jeweiligen Artikeln. (zurück)
[16]
Dieser Titel findet sich in Italien in vielen wissenschaftlichen Bibliotheken; er ist allerdings über den Karlsruher Virtuellen Katalog in den Bibliotheken des deutschsprachigen Raums nicht nachweisbar (Juni 2001). (zurück)
[17]
Im 'Hauptwerke-Verzeichnis' des Lexikons wird 1997 als Erscheinungsjahr genannt; beim Personenartikel Laporta das Jahr 1996 (so auch der über Internet zugängliche Italienische Verbundkatalog). (zurück)
[18]
Hier allerdings nur Autoren des pädagogischen Mainstreams; der Ansatz der Ideographischen Schulforschung (Münsteraner Forschergruppe um Wilhelm Wittenbruch) fehlt ganz. (zurück)
[19] Als deutsche Übersetzung: Geschichte der Familie / André Burguière u.a. (Hg.). - Darmstadt. - 1 (1996) - 4 (1997) (in der Rubrik 5.4: Familie; originalsprachlich dagegen in der Rubrik 3.3: Ausländische Bildungssysteme/Vergleichende Erziehungswissenschaft). - Dazu zwei englischsprachige Titel. (zurück)
[20]
Beispiel für einen Personeneintrag im WdP:
Böhm, Winfried, *22.3.1937 Schluckenau (Böhmen). Nach Banklehre und musikal. Ausbildung Studium von Phil., Theol., Päd., Psych., Geschichte u. Musikwiss. in Bamberg, Würzburg und Padua. Promotion 1969, Habil. 1973; 1971 Prof. Brigham Young Univ. Provo (Utah); seit 1974 Ordinarius für Päd. Univ. Würzburg. Gastprof. in Italien, USA u. Südamerika. Arbeiten zur Geschichte u. Theorie der Erziehung und zur Vergleichenden Päd.; vertritt eine vom Prinzip der -> Person her begründete Päd. -> Personalismus. - Es folgen 13 Zeilen Schriften von Böhm und 7 Zeilen Literatur über ihn. (zurück)
[21]
Beispiel für eine biographische Notiz für dieselbe Person im WP:
Böhm, Winfried, 1937 - ; Prof., Pädagogik. Geschichte der Pädagogik, Montessori-Forschung, Systematische Pädagogik. Univ. Würzburg. (zurück)
[22]
Das Problem der Auswahl spricht Böhm im Vorwort (S. VII) an. (zurück)
[23]
Im selben Buchstabenbereich enthält das WdP 87 Personenartikel gegen 39 biographische Notizen im WP. - Gemeinsamer Bestand: A. Adler, Th. W. Adorno, H. Aebli, A. Aichhorn, R. Alt, O. Anweiler, Aristoteles, D. Baake, G. Bäumer, Th. Ballauff, J. B. Basedow, H. Becker, S. Bernfeld, G. Bittner, H. Blankertz, U. Bleidick, E. Blochmann, P. P. Blonskij, W. Böhm, O. F. Bollnow, Don Bosco, W. Brezinka, M. Buber, J. H. Campe, J. A. Comenius, J.-M. A. de Condorcet und F. v. Cube. (zurück)
[24]
Beispielsweise: Abaelard, Aegidius Romanus, Alexander de Villa Dei, Alkuin, K. Altenstein, J. V. Andreä, E. M. Arndt, Augustinus, F. Avenarius etc. (zurück)
[25]
IFB 99-1/4-139, S. 261. (zurück)

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